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Entstehung




Die Entstehung der Hubmattehexe Meißenheim 



Im Jahr 2012 gab es kein Halten mehr - 6 Fasentbegeisterte entschlossen sich am närrischen Treiben teilzunehmen.

Auf der Suche nach einer Vorlage für unser Vorhaben, sind wir auf die folgende Geschichte gestoßen : 

Sagen der Hubmatten und Heidengrab:

Hügelgrab und Sage :

Im nebelverhangenen Wald der Niederung, wo Weg und Steg zu versinken scheinen und Wirkliches und Unwirkliches ineinander übergehen, werden nach dem Volksglauben unserer Vorfahren die Seelen der Ungetauften im Hügelgrab wie auch die Nebelgeister im sumpfigen Walde um Mitternacht auf eine Stunde wesenhaft.

So löst sich in der Gespenstigen Stunde aus dem feuchten Wiesengrunde eine hohe,schlanke Frauengestalt. Weiß ist ihr hoheitsvolles Antlitz,weiß ihr wallendes Gewand und weiß die beschuhten Füße.Von der locken umrahmten Stirne leuchtet matt ein schlichter Bronzereif.Als Halsgeschmeide trägt sie einen Kranz bunter Perlen.
An den zarten Gelenken ihrer weißen Hände klirren leise kunstvolle Armringe.
Mit schwebendem Gang steigt sie zur Brücke und eilt dann bis zur Höhe, wo der Weg sich teilt.
Unverwandt blickt sie nach Osten, sehnsuchtsvoll breitet sie die Arme aus. Ihre klagende Laute dringen in die Stille der Nacht. Sie gelten dem fernen Geliebten, der einst an der Stelle von ihr Abschied nahm, um in den Kampf zu ziehen.
Nun wartet sie jede Nacht auf seine Rückkehr; aber kein ferner Hufschlag kündet sein kommen, keinen Jubelruf des Heimkehrenden vernimmt ihr lauschendes Ohr.
Langsamen Schrittes geht sie zur Brücke zurück und verharrt schweigend, mit vorgebeugtem Körper auf dem Rand der Brücke, eine einsame unglückliche Frau.
Plötzlich erhebt sie sich, denn die Geisterstunde ist abgelaufen, und eilends verschwindet sie im Dunkel des Waldes.
Zu gleicher Stunde hatten sich die Nebelgeister beim Trollengärtle und dem Bösen Anwender zu tollem Wirbeltanz vereinigt.
Ihnen zu nahen ist dem Menschen gefährlich, weil von ihnen hitziges Fieber und schwere Krankheiten kommen.
Aber mit dem Ende der gespenstigen Stunde ist auch dieser Geisterspuk vorbei. Die Trollen müssen immer wieder in ihr seelenloses Wesen zurücksinken.

Heidengrab : Grab der Ungetauften, deren Seelen um Mitternacht umgehen, daher die Sage von der weißen Frau, mundartlich „d´wiss Madam“.

Hexenbrücke : zu Meißenheim, im dunklen Wald, sollen beim überfahren der Brücke zur späten Nacht, die Pferde stutzig geworden sein so dass die Fuhrleute jedes Mal am Zaume führen mussten.

Kein Mensch traute sich früher allein in den Wald denn dort war eine Brücke verwittert und alt, dort hausten Hexen,Geister und Troll sagenumwoben und geheimnisvoll.


( Entnommen aus dem Buch von Erich Hermann "Heimat im Ried Meißenheim lebenswertes Dorf" )



Dies war die Geburtsstunde der Hubmattehexe Meißenheim

Gründungsbild März 2012


Im Hellersgrund 10, 77974 Meißenheim
07824/664671